Veröffentlicht am Sa., 1. Okt. 2016 20:23 Uhr

Wenn ich diese Zeilen schreibe, scheint über Berlin eine schöne Spätsommersonne, die uns alle noch einmal wärmt. Wie das Licht die Farben glänzen lässt, können wir aber auch schon bald und selbst an den „so sicher wie das Amen in der Kirche“ über Charlottenburg wieder einbrechenden grauen Wintertagen nachvollziehen, wird doch der Epiphaniengemeinde am 23. Oktober im Rahmen des Gottesdienstes von der Künstlerin Monika Brachmann ein Bild geschenkt, das im Frühjahr Teil ihrer Ausstellung in unserer Kirche war und bereits den Titel des Gemeindebriefes von April/Mai geschmückt hat. Dieses wollen wir dann im neuen Gemeindecafé für alle sichtbar aufhängen.

Wenige Tage davor, am 19. Oktober, wird Christa Schwencke für ihr langjähriges unermüdliches Engagement in der Arbeit mit der älteren Generation vom Bezirksbürgermeister mit der Bürgermedaille von Charlottenburg-Wilmersdorf ausgezeichnet. Der GKR gratuliert ihr dazu von ganzem Herzen und möchte ihr zugleich Dank sagen, für das über so lange Zeit bei uns Geleistete.

Wie im letzten Gemeindebrief angedeutet, konnte mit dem Dienstantritt von Frau Spodeck-Engelhardt zum 1. August die Küsterei wieder dauerhaft besetzt werden. Der GKR dankt ihr dafür, dass sie einen derart zügigen Arbeitsbeginn ermöglicht hat und damit weitere Vakanzen verhindern konnte. Auch zeigt ihr Engagement seit dem ersten Arbeitstag, dass sie unserer Gemeinde große Dienste erweisen wird.

Zugleich möchte ich mich namens des GKR ausdrücklich bei Frau Lewin für ihre Hilfe in der Küsterei in den vergangenen Monaten bedanken.

Nunmehr ist die Epiphaniengemeinde personell wieder vollzählig, so dass die vor uns liegenden Aufgaben aktiv angegangen werden. Die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich in diesem Jahr vorgenommen, die Organisation des für den 16. September terminierten Ehrenamtstags selbst in die Hand zu nehmen. Dies macht die personelle Konsolidierung der letzten Monate für die in unserer Gemeinde Aktiven offenkundig.

Die großen Baustellen der vergangenen Jahre in den Gemeindebauten sind beendet. Das Resultat kann sich sicher sehen lassen, wenngleich der Weg dahin doch steiniger war als von uns erwartet. Mittels „Containeraktionen“ ist auch die Räumung vollgestellter Räumlichkeiten aller Art in Angriff genommen worden. Damit verbunden soll die Kirche einer Grundreinigung unterzogen werden, die möglichst auch Dach und Fenster einbezieht. Anschließend soll am „Hochzeitseingang“ eine Sakristei eingerichtet werden.

Der neue GKR muss dann ein Raumkonzept entwickeln, was mit den derzeit nicht belegten Räumen in Zukunft angefangen werden soll.

Eine Konsolidierung erfährt demnächst auch der GKR selbst. Noch befinden wir uns im „Gründungsmodus“. Mit dem Ausscheiden der Hälfte der Mitglieder und der Neuwahl von fünf Ältesten wird am 27. November wieder der „Normalstatus“ von Gemeinden erreicht. Die bislang eingegangenen Kandidaturen sowohl von bisherigen Ältesten als auch von „Newcomern“ stellen sicher, dass uns diese Wahl gelingen wird und wir daher auch in Zukunft ein funktionierendes Leitungsorgan haben werden. Das Zusammenwirken von fünf Mitgliedern des vorherigen GKR sowie fünf neu gewählten Ältesten gewährleistet, dass wir wieder – anders als vor zwei Jahren – unsere Arbeit kontinuierlich fortsetzen werden. Auch können wir anknüpfen an die teilweise durchaus auch leidvollen Erfahrungen bei der Erarbeitung der „Spielregeln“ innerhalb des GKR.

Von den bisherigen Ältesten werden sich Frau Thulmann und Herr Wilborn aus dem GKR zurückziehen und nicht wieder kandidieren. Ihnen möchte ich für Ihre engagierte Mitarbeit in den vergangenen beiden Jahren auch im Namen des gesamten GKR sehr herzlich danken.

Sie, liebe Wählerinnen und Wähler, bitte ich, den ersten Advent durch rege Beteiligung an der GKR-Wahl zu einem Festtag auch für unsere innergemeindliche Demokratie werden zu lassen.

Zugleich möchten wir diesen Tag auch nutzen, um Ihnen die überarbeitete Liturgie unserer Gemeinde vorzustellen.

Schließen möchte ich mit einer Bitte: Am 24. – 28. Mai 2017 findet ja der 36. Evangelische Kirchentag in Berlin und Wittenberg statt. Unsere Gemeinde liegt unmittelbar neben dem Kirchentagsgelände. Sollten Sie bei sich zuhause Privatquartiere für Kirchentagsbesucherinnen und -besucher anbieten können, wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich bei uns melden würden. Wir werden einen Privatquartiersbeauftragten installieren und dieser wird dann zusammen mit der Kirchentagsorganisation alles weitere in die Hand nehmen.

Vielen, herzlichen Dank!

Mit den besten Wünschen für die letzten beiden Monate des Kirchenjahres Ihr Martin Heger

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