Veröffentlicht am Mo., 1. Aug. 2016 22:04 Uhr

Wenn ich diese Zeilen schreibe, sind Kirchen- und Kalenderjahr bereits zu mehr als der Hälfte vergangen. Der vorliegende Gemeindebrief soll Sie dann bis in den Herbst hinein begleiten. Wieder wollen wir ihn in jeden Haushalt schicken, so dass er allen Gemeindemitgliedern jederzeit zur Hand sein kann. Dabei hoffe ich, dass sich die zeitlichen Schwierigkeiten des letzten Mals nicht wiederholen. Alle an der Gemeindebriefredaktion beteiligten Personen und an deren Spitze Frau Löwenbrück, der ich dafür hier einen besonderen Dank sagen mochte, haben diesmal aufs Tempo gedruckt, so dass auch wirklich rechtzeitig die Post mit unserem Druckwerk zu Ihnen abgehen möge.

Solche Beschleunigung hat natürlich zur Folge, dass nicht alles, was bis in die Mitte des Monats der Fertigstellung noch anfällt, auch sogleich erzählt werden kann. Für uns ist das aber nur ein geringes Problem, da ja unsere GKR-Sitzungen stets zu Monatsbeginn terminiert sind und wir Ihnen deshalb jedenfalls die darin erörterten Neuigkeiten druckfrisch präsentieren können.

Anfang Juli hatten wir zwei GKR-Sitzungen. Der ordentlichen Sitzung vom 6. Juli ist eine außerordentliche zwei Tage zuvor vorgeschaltet worden. In dieser fanden Vorstellungsgespräche für die Wiederbesetzung unserer Küstereistelle statt. Es erfolgte eine Beschlussfassung über die neu einzustellende Person. Auch hier mussten wir angesichts eines komplizierten Besetzungsverfahrens zusammen mit dem Kirchenkreis auf die Tube drücken, soll doch die Küsterei baldmöglichst wieder im gewohnten Umfang besetzt sein. Eine letzte formale Zustimmung steht noch aus, weshalb ich Ihnen (noch) keinen Namen verraten mochte. Da wir als oberste Anforderung in der Stellenausschreibung einen abgeschlossenen Küsterkurs gefordert haben, konnten nur gestandene Küsterinnen in die engere Wahl gezogen werden. Es wird eine Person die Küsterei übernehmen, die mit den dort anfallenden Aufgaben beruflich vertraut ist. Spätestens im September ist wieder ein Halbtagsbetrieb der Küsterei gewährleistet. Im nächsten Gemeindebrief kann sich die neue Küsterin dann auch persönlich ihrer Gemeinde vorstellen.

Am 26. Juni fand dann das erste Fest des Kirchenkreises rund um die Luisenkirche statt. Das Fest war ein voller Erfolg. Selbst das Wetter hat mitgespielt und die Regengüsse auf den Vortag beschränkt. Wir waren mit einem Stand und reichlich Manpower vor Ort, haben mit unserer Nachbar- und Muttergemeinde deren 300jahriges Bestehen gefeiert und auf vielfaltige Weise unser Gemeindeleben präsentiert.

Schließen mochte ich noch einmal mit einem Appell: Am ersten Advent, dem 27. November, stehen wieder Wahlen zum GKR (Gemeindekirchenrat) an. Jede und jeder mit Interesse an einer Mitarbeit in diesem Leitungsgremium ist immer noch sehr herzlich zu einer Kandidatur eingeladen. Und wenn Sie nur einfach so in der Gemeinde mitarbeiten wollen, darf ich Ihnen verraten, dass wir unsere Gemeinde am 11. September ab 12 Uhr in einem Gemeindetag vorstellen und Möglichkeiten der Mitarbeit mit Ihnen erörtern wollen.


Ihr Martin Heger

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