Veröffentlicht am Mi., 5. Dez. 2018 12:04 Uhr

sehnsuchtsblau und farbenfroh

Gisela Sprau-Korinth, eine Künstlerin der späten Jahre

In ihrer Lebensbeschreibung berichtet Gisela Sprau-Korinth, wie der Mangel an kompetentem Kunstunterricht in der Schulzeit und später Zeitnot die Realisierung einer große Leidenschaft für das Malen verhinderten. Erst im sogenannten Ruhestand hat sie sich ganz der Kunst zugewandt und große Freude und auch Anerkennung gefunden. Mit reaktivierten Fähigkeiten am Akkordeon wird uns die Künstlerin anlässlich der Vernissage zusätzlich erfreuen.

In Vorfreude auf diese besondere Ausstellung

Heike Thulmann


Gisela Sprau-Korinth schreibt zum Ausstellungs-Motto: „Ich habe die meisten meiner Bilder am Abend - manchmal auch bis nach Mitternacht - in meiner kleinen Küche gemalt. Die Ruhe der Nacht, die Dunkelheit und der kleine Raum fördern meine Konzentration und Inspiration, auch wenn die Lichtverhältnisse zum Malen nicht immer optimal sind.

Wie bei vielen Menschen gehört die Farbe Blau auch zu meinen Lieblingsfarben. Deshalb ist eine größere Anzahl von Bildern entstanden, auf denen die Farbe Blau vorherrschend ist. Blau gilt zwar auch als Farbe der Melancholie, da ich jedoch ein eher fröhlicher Mensch bin, ist sie für mich viel mehr eine „kosmische Farbe“, die ich mit Nacht, Ruhe, Weite, Unendlichkeit (Meer, Himmel) und Tiefe assoziiere. In der Romantik galt die „blaue Blume“ als Symbol der romantischen Sehnsucht.

Viele meiner Bilder sind jedoch auch sehr „farbenfroh“.

„Farbenfroh“ ist eigentlich ein Synonym für „bunt“, aber der Begriff drückt mehr aus. Denn aufgrund von Untersuchungen zur Farbpsychologie ist bekannt, dass Farben auch in engem Zusammenhang mit Gefühlen stehen. In meinen Ausstellungen habe ich oft gehört, dass den Betrachtern auch die Farben meiner Bilder gefallen. Und so denke und hoffe ich, dass die Farben meiner am 08.12.Bilder eher froh machen als verstörend wirken“. um 19:00 Uhr

Gisela Sprau-Korinth


Die ausführliche Schilderung ihres Werdegangs wird allen Gästen der Ausstellung zugänglich sein - eine Mut machende Lektüre.


Vernissage am 08.12.18 um 19 Uhr in der Epiphanienkirche

Herzliche Einladung!

Kategorien Ausstellungen